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27.10.2013, 11:09 Uhr | Stephanie Hildebrandt
Günther H. Oettinger beim Herbstempfang der CDU Münster
Mit dem Titel „Energiewandel in Europa – Deutschland ein Vorbild?“ hatte die CDU Münster zu ihrem bereits fünften Herbstempfang in den Bürgersaal Münster eingeladen. Dieses Jahr mit der Unterstützung der Jungen Union (JU) Bad Cannstatt/Unterer Neckar. Der Bezirksgruppe war es zum wiederholten Male gelungen, einen hochrangigen Festredner präsentieren zu können. Dieses Jahr hatte sie Günther H. Oettinger, Kommissar für Energie der Europäischen Kommission und Ministerpräsident a.D., engagieren können. Die CDU Münster konnte dabei einen Besucherrekord mit 150 Gästen verzeichnen.

von links: Löffler, Oettinger, Eisenmann, Hildebrandt, Bakirtzidis, Kaufmann

Die Herbstempfänge der CDU Münster sind bereits zur Tradition geworden. Abseits der zahlreichen Neujahrempfänge hat die CDU Münster mit dem Herbstempfang eine Lücke entdeckt. Die Veranstaltung soll dazu dienen, dass Bürger und Vereinen mit den Mandatsvertretern ins Gespräch und in Kontakt kommen, so der Bezirksgruppenvorsitzende René Hildebrandt. Begrüßen konnte er neben dem Festredner auch den Kreisvorsitzenden der CDU Stuttgart, Dr.Stefan Kaufmann MdB und die Kultur- und Sportbürgermeisterin der Landeshauptstadt, Dr.Susanne Eisenmann. Des Weiteren ließ es sich der Landtagsabgeordnete Dr. Reinhard Löffler nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzuhaben. Auch zahlreiche Stadträte und Altstadträte konnten begrüßt werden. Der Vorsitzende Hildebrandt überflog in seiner Begrüßung die wichtigsten lokalpolitischen Themen – besonders die temporäre Sperrung der Hofener Straße war ihm ein Anliegen: Eine Verkehrszählung habe ergeben, dass an einem Sonntag im Juni eine Verkehrsmenge im werktäglichen Niveau festgestellt wurde. So hat es die CDU-Fraktion aus dem Büro des Oberbürgermeisters erfahren. Die damit einhergehende Lärmbelastung sei  ideologisch und den Bürgern weder zuzumuten noch zu vermitteln. „Wer jetzt noch glaubt, die Sperrung wäre in Münster nicht bemerkbar, der lebt nicht in der Realität und macht Politik an den Menschen vorbei“, so der Vorsitzende in seiner Begrüßung. Die für die Sperrung veranschlagten 100.000 € seien für die Sanierung der Kindergärten in Münster sinnvoller angelegt gewesen.

Auch der Vorsitzende der JU Bad Cannstatt/Unterer Neckar Anastasios Bakirtzidis begrüßte die Gäste. Als griechischer Schwabe sei ihm das Thema Europa besonders wichtig.

Nachdem Bürgermeisterin Dr. Susanne Eisenmann ein Grußwort an die Gäste gerichtet hatte, in der sie anmerkte, dass es vielleicht richtig gewesen wäre, wenn Oettinger weiterhin Ministerpräsident geblieben wäre, trat der Festredner Günther H. Oettinger selbst an das  Rednerpult. In seiner Rede überflog er das Energiegefüge in Europa. Besonders betonte er, dass statt weniger Energie immer mehr benötigt werde. Gründe hierfür sieht er in der zunehmenden Automatisierung der Wirtschaft, aber auch der Privatleute. Alleine der Wandel in den Kinderzimmern der letzten 30 Jahre zeige dies deutlich, so Oettinger. Seiner Meinung ist der Energiewandel wichtig, muss aber mit Augenmaß vollzogen werden. Deutschland hat nichts davon, wenn es den Solarstrom und die Windkraft ausbaue, aber diese Energie nicht Speichern könne. Auf diese Weise wird es in Deutschland immer Atomstrom geben, da andere Staaten der EU weiter Atomkraftwerke bauen und der Nachbar Frankreich 75% der Energie als Atomstrom produziere. Bei einem freien Handel in der EU würde immer Atomstrom von anderen Ländern eingekauft, so Oettinger. Durch den steigenden Energiebedarf sieht er es auch als Illusion, gleichzeitige die Atomkraftwerke abzuschalten und keine Kohlekraftwerke zu  wollen. Solange die Energie in Deutschland nicht ausreichend gespeichert werden könne, wird ein sicherer Stromlieferant benötigt, auch wenn weder die Sonne  scheine noch Wind wehe, so seine zusammenfassenden Worte.

Im Schlusswort dankte der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann  der CDU Münster für den gelungenen Empfang und das ehrenamtliche Engagement. Im Anschluss übergab Hildebrandt dem Festredner und allen weiteren Rednern des Abends ein Weinpräsent. Ebenso dankte er den ehrenamtlichen Akteuren des Abends, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Bei den anschließenden Gesprächen war Gelegenheit um mit Oettinger, dem Landtagsabgeordneten und den Stadträten ins Gespräch zu kommen. Die Mandatsträger nahmen dann auch  zahlreiche Hausaufgaben  aus den Reihen der Vereine und Bürger mit.  Auch die CDU Münster wurde ermutigt, die Tradition der Herbstempfänge weiter zu führen.                     

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