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18.12.2014, 14:47 Uhr | Beate Bulle-Schmid
Vorstandssprecher der SSB Wolfgang Arnold bei der CDU
Einen breiten Bogen schlug der SSB Vorstandsvorsitzende mit seiner Präsentation „Der Stuttgarter ÖPNV zwischen Erwartungen und Wirtschaftlichkeit“ von Anbeginn des ÖPNV in Stuttgart bis zu den heutigen Herausforderungen. Wolfgang Arnold der auf Einladung des Vorsitzenden der Bezirksgruppe Roland Schmid gekommen war, konnte mit vielen Zahlen und Fakten die interessierten Zuhörer fesseln. Unter ihnen waren die Stadträte Beate Bulle-Schmid und Markus Reiners, sowie die CDU Bezirksgruppenvorsitzenden René Hildebrandt aus Münster und Norbert Strohmaier aus Ost.
Die SSB bedienen mit der Stadtbahn ein Netz im Umfang von 130 km und mit Bussen von 288 km. Derzeit steht die SSB vor großen Herausforderungen, nicht nur in Bezug auf verschiedene Baumaßnahmen, wie den Umbau der Haltstelle Staatsgalerie, den Weiterbau der U12 und viele andere, sondern auch in Bezug auf eine nachhaltige, umweltfreundliche und wirtschaftliche Beförderung der Fahrgäste. „Das Ziel ist es, einen emissionsfreien Fahrbetrieb zu erreichen“, so Arnold. Die Technologie schreitet mit großen Schritten voran, so sind Brennstoffzellen und Hybridbusse der Rückhalt einer nachhalten Mobilität. Arnold stellte dar, dass die SSB einen qualifizierten ÖPNV anbietet, der die Erwartungen der Bürger, der Politik und des Gesetzgebers erfüllt und somit sich stets die Frage nach der Wirtschaftlichkeit stellen müsse. Der Kostendeckungsgrad bei der SSB beträgt stolze 94%. Arnold wies jedoch darauf hin, dass dies möglicherweise so in Zukunft nicht mehr gewährleistet sei, da sich ein steigender Finanzbedarf abzeichnet, der mit einer dramatischen Reduzierung der Förderung und Finanzierung der Infrastruktur einher geht. Die künftigen Finanzierungsinstrumente sind offen, bzw. laufen teilweise zugunsten des Ausbaus von Radwegen aus. Arnold wies darauf hin, dass Stuttgart mit seinen Fahrpreisen längst nicht an der Spitze der Fahrpreise im Vergleich zu anderen Städten stehe. „Wir haben einen hervorragenden ÖPNV in Stuttgart“, so Arnold. Seit 1992 wurden 3 Mrd. Euro investiert und der Ausbau geht weiter voran. Die U12 erfreut sich so einer großen Nachfrage, dass zukünftig 80 m lange Züge eingesetzt werden müssen. Beim nächsten Fahrplanwechsel wird die SSB den 10 Minuten Takt der Bahnen um zwei Stunden verlängern. Die SSB ist stets darum bemüht, die Wünsche und Interessen ihrer Kunden zu berücksichtigen, so plant sie bei der U13 mehr Züge einzusetzen und den Takt bei der U2 wenn möglich, auf 5 Minuten zu verringern. „Die Straßenbahnwelt in Bad Cannstatt ist ein herausragendes Element unserer Historie, deshalb ist diese der SSB auch sehr wichtig“, betonte Arnold.
In der sich anschließenden Diskussion nahm Wolfgang Arnold viele Anregungen der Zuhörer auf und versprach, sich dieser anzunehmen. Insbesondere sei ein Ausbau der Fahrgastinformation an den Haltestellen wichtig, die eine Echtzeit App umfassen sollte. Die Cannstatter CDU forderte für die U11 den Regelbetrieb als reguläre Stadtbahnlinie. Sie übernehme immer mehr Aufgaben, erschließe schon heute den Wasen und das Veranstaltungszentrum Neckarpark. Mit der beginnenden Aufsiedlung der neuen Wohn- und Gewerbefläche komme eine weitere wichtige Aufgabe hinzu.
Als Dank für den interessanten Vortrag und Diskussion bedankte sich die Bezirksgruppe mit einem guten Wein aus den Kellern der Weingärtner, über den sich Wolfgang Arnold sehr freute, da er selbst gebürtiger Cannstatter ist.
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